Beiträge aus der Schülerzeitung

Beiträge aus der Schülerzeitung

Geschichte „Die Verfolgungsjagd“ (von Anouschka, 4c)

Eine Eule namens Nina lebte in einem Baum in der Mitte des dunklen Waldes. Die Eule musste jeden Morgen, Mittag und Abend auf den großen Baum klettern und runter klettern. Sie konnte nämlich nicht fliegen. An einem sonnigen, aber kalten Mittag wollte Nina einen großen Spaziergang machen. Ihr Ziel war es, auf den hohen Berg zu gehen. Aber sie hatte einen großen Feind. Das war der böse Fuchs Tom. Der war orange und braun. Er hatte sie die ganze Woche nur einmal in Ruhe gelassen. Es könnte sein, dass er heute oder morgen angreift. Nina nuschelte: „Deshalb mache ich mich bereit für die Wanderung zum riesigen Berg.“ Sie musste ungefähr eine Stunde laufen. Als Erstes musste sie über eine große Brücke. Nach der bunten Brücke wohnte Tom, der Fuchs. Sie hatte Angst und schrie ganz laut: „Hilfe! Ich habe Angst vor Füchsen!“ Sie hatte Glück, dass der Fuchs aus dem großen Haus gekommen war. Sie lief schnell weiter. Auf einmal sah sie den Fuchs. Sie flüsterte so leise sie konnte: „Schnell verstecken, bevor er mich sieht.“ Natürlich trat sie auf einen kleinen Stock. Plötzlich sah der orange – braune Fuchs die Eule Nina. Sie erschrak. Nina rannte so schnell sie konnte weg. Aber der schnelle Fuchs war schneller als sie. Die Eule bemerkte dann, dass sie neben einem Baum stand und dass sie auf einen Baum klettern konnte. Dann überlegte sie, ob der Fuchs Tom überhaupt auf den Baum klettern kann. Nina überlegte und überlegte. Schließlich fiel ihr ein, dass Tom gar nicht auf den Baum klettern kann. Die kleine Eule ist erschöpft. Aber sie kletterte mit ihrer letzten Kraft hoch. Die kleine Eule hatte ein Problem. Tom wollte nicht weggehen. Die schwarze Eule dachte schon, dass sie runterspringen muss. Denn sie hatte wieder Kraft. Auf einmal guckte Tom weg. Sie sprang hinunter. Die Eule rannte blitzschnell weg. Die Eule hatte Glück, dass Tom sie nicht beim Runterspringen sah. Kurze Zeit später war sie auf dem Berg. Schließlich war ihre Oma da. Vor vielen Jahren haben sie sich zuletzt gesehen. Die Oma beschloss, dass sie ab jetzt zusammenwohnen. Nina rief ganz laut: „Ja, ich freue mich!“ Am Ende lebten sie friedlich und ungestört.

Geschichte „Das Verschwinden von König Diedi“ (von Talea, 4c)

Es war einmal ein großes Königreich. Dort herrschte der gutherzige König Diedi. König Diedi hatte vor Jahren einen Streit mit seinem bösen Bruder Keven, wer über das große Königreich regieren solle. Aber König Diedi hatte gewonnen. Dann wurde sein Bruder Keven sehr böse und plante seit Jahren einen sehr komplizierten Plan, der auch funktionierte. Nun kommen wir wieder zur Geschichte.

Das große Königreich war sehr friedlich und alle teilten miteinander, aber es fehlte ihnen manchmal an Geld. Deswegen arbeiteten Igor und Komet auch als Gemüsehändler. Gestern haben sie 3€ verdient, vorgestern nur 1,50€. Das macht ihnen aber nichts aus. Das große Königreich war einfach fantastisch. Es war sonnig, einfach nur schön. Am nächsten Tag machte es „kikriki kikriki.“ Die Bewohner des Königreiches wachten ganz normal auf. Plötzlich schrie jemand richtig laut. Es war der Chefkoch. Er lief durch das ganze Königreich und schrie: „Der König… er er er ist weg. Ich habe das ganze Schloss abgesucht von oben nach unten, aber er ist nicht da!“ Erschrocken suchten alle Bewohner des Königreiches nach dem König. „Was ist ddddas?“, stotterte Komet. „Wahrscheinlich eine Höhle, wwwo ganz viel Rauch rauskommt“, meinte Igor. „Vielleicht ist da ja unser König Diedi“, sagte Komet voller Freude. Er wollte gerade einfach in die Höhle gehen, doch Igor hielt ihn auf und flüsterte: „Unser Leben steht auf dem Spiel!“ Komet meinte aber ohne Angst: „Dann könnten wir berühmt werden und könnten 100€ pro Tag verdienen.“ Komet hatte Glück, denn Igor ließ sich schnell überreden und sie gingen rein.

Plötzlich hörten sie ein böses Gelächter. Die beiden rannten schneller und schneller. Der Rauch wurde stärker und stärker. Als sie mitten in der Höhle waren, sahen sie König Diedi. „Geht! Geht!“ schrie er. Doch es war zu spät. Sie fielen wegen des ganzen Rauchs in Ohnmacht. Nach einer kurzen Weile wachten die beiden wieder auf. Sie waren vor der Höhle. Die beiden widersprachen König Diedi und gingen wieder rein. Doch der böse Keven hatte ganz gute Fallen. Die erste Falle war Treibsand. Leider liefen sie rein. Doch Keven hatte die Lianen vergessen, die aus dem Dschungel wachsen. Komet kletterte auf Igor und schnappte sich eine Liane. Dann klammerte Igor sich an seinen Fuß und sie kamen raus. Die nächste Falle war ein Graben mit ganz vielen Stachelschweinchen drinnen. Leider gab es hier keine Lianen mehr. Deshalb mussten sie sich etwas anderes ausdenken. Nach einer Weile rief Igor: „Da vorne steht ein langes Brett.“ Er rannte dahin, holte das Brett und legte es über den Graben. Die beiden balancierten rüber. Nun gingen sie weiter. Plötzlich standen sie vor der breitesten Schlucht, die sie je gesehen hatten, wo ganz viel Lava schwamm. Auf einmal hörten sie die Schreie von Diedi. „Es reicht!“, meinten die beiden, sie nahmen ihren ganzen Mut zusammen und sprangen rüber. „Hilfe, Hilfe!“, schrien sie als sie sprangen. Doch sie schafften es. Jetzt rannten sie schneller. Als sie angekommen waren, nahmen sie das Seil, das neben ihnen lag und schleuderten das eine Ende zum Käfig und das andere Ende behielten sie in der Hand. Der Käfig flog durch die Luft und landete genau vor ihnen auf dem Boden. Als Igor probierte, den Käfig aufzubekommen, nahm sich Komet den Schlüssel aus Kevens Hosentasche und befreite Diedi. Alle drei rannten raus. Plötzlich sahen sie eine Steinlawine, die fast auf Keven fiel. So schwer es auch war, sie nahmen Keven mit ins Königreich zurück. Als sie da waren, wollte Keven schon fast das ganze Königreich zerstören, doch alle guckten ihn böse an. „Es tut mir leid, Bruder. Es war nicht richtig, dich in ein Bad voll Lava zu stecken. Verzeihst du mir?“, entschuldigte sich Keven. „Aber klar, mein liebster und einziger Bruder“, antwortete Diedi. Alle lebten glücklich bis an ihr Lebensende.                                        

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