Die Schulsozialarbeit an der Grundschule Bunde fokussiert im Schuljahr 2021/22 auf folgende Schwerpunkte:

Weiterentwicklung des Schulgartenprojektes mit den Jahrgangsstufen 3 und 4 (Garten-/Umwelt AG)

Soziales Lernen Jahrgang 4

Prävention (Mobbing, Medienkonsum)

Kinderschutz, Kinderrechte

Beratung und Unterstützung

Elternarbeit

 ExpertenratCorona-Pandemie belastet Kinder und Jugendliche besonders stark

Kinder und Jugendliche leiden nach Einschätzung des Corona-Expertenrates besonders unter der Pandemie.

18.02.2022

Ein Junge schaut unglücklich aus dem Fenster.
Durch die Pandemie leiden Kinder und Jugendliche nach Einschätzung des Expertenrates besonders (imago images / Addictive Stock)
In der siebten Stellungnahme des von der Bundesregierung eingesetzten Gremiums heißt es, viele Kinder litten unter physischen oder psychischen Erkrankungen. Ursache seien Belastungen in der Familie wie Angst, Krankheit, Tod oder Existenzverlust. Auch der Verlust an sozialer Teilhabe oder an Planungssicherheit sei bedrückend für die Kinder. Deshalb müssten sie vor Infektionen mit dem Corona-Virus genauso geschützt werden wie vor Erkrankungen infolge der Pandemie.
Der Expertenrat schlug vor, Freizeitangebote bundesweit wieder für Kinder und Jugendliche zu öffnen. Dabei dürfe der Impfstatus keine Rolle spielen. Zu begrüßen sei in jedem Fall, dass Corona-Impfstoffe jetzt für Kinder ab fünf Jahren zugelassen seien.
Dem Corona-Expertenrat zur Beratung der Bundesregierung gehören etwa der Virologe Christian Drosten, die Virologin Melanie Brinkmann und die Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Alena Buyx, an.

Weiterführende Artikel zum Coronavirus

In unserem Nachrichtenblog finden Sie einen regelmäßig aktualisierten Überblick über die wichtigsten Entwicklungen. Lesen Sie auch:
+ Lage: Aktuelle Zahlen zum Coronavirus in Deutschland (Stand 17.2.)
+ Streit um einrichtungsbezogene Impfpflicht: Das sind die offenen Fragen (Stand: 9.2.)
+ Lockerungen: Das steht im Drei-Stufen-Plan von Bund und Ländern (Stand 16.02.)
+ Bundestag: Diese Vorschläge zur allgemeinen Impfpflicht liegen bisher vor (Stand 16.2.)
+ Reisen: Liste der Risikogebiete beim RKI (Stand 13.2.)
+ Protein-Impfstoff: Wie das neue Vakzin von Novavax funktioniert (Stand 14.1.)
Diese Nachricht wurde am 18.02.2022 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

Squid Game

Die Netflix Serie Squid Game ist gerade ein beliebtes Gesprächsthema auf unserem Schulhof. Außerdem werden Handlungen/Spiele der Serie von einigen Kindern nachgespielt!

Worum geht es in der Serie?

Die Serie stammt aus Südkorea, besteht bisher aus 9 Folgen. Die Serie wurde aufgrund der gewaltvollen Inhalte von der FSK für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren nicht empfohlen!

Handlung: 456 Menschen, die wegen hoher Spielschulden am Rande der Existenz stehen, werden eingeladen, in scheinbar harmlosen Kinderspielen gegeneinander anzutreten. Es winkt angeblich ein Preisgeld von 33 Mio. Euro.

Der glücksspielsüchtige und hochverschuldete Seong Gi-hun erhält eine mysteriöse Einladung, um viel Geld zu spielen. Nachdem er zugesagt hat, wird er abgeholt, betäubt und mit 455 weiteren Personen an einen geheimen Ort gebracht, wo sie von maskiertem, bewaffnetem Personal angewiesen werden. Im ersten Spiel zeigt sich, dass alle Verlierer eines Spiels sofort getötet werden. Zwar wird der Wettbewerb daraufhin von den überlebenden Spielern per Mehrheitsentscheid abgebrochen, die meisten von ihnen kehren aber wieder zu den Spielen zurück, da ihr Leben perspektivlos erscheint und sie das Preisgeld wollen.

Der Wettbewerb umfasst sechs Spiele, die an koreanische Kinderspiele angelehnt sind; weitere Teilnehmer sterben außerhalb der Spiele bei Kämpfen zwischen den Teilnehmern. Gi-hun freundet sich während der Spiele mit Oh Il-nam an, einem alten Mann, der unter einem Hirntumor leidet. Im vierten Spiel scheidet er im direkten Duell mit Gi-hun aus. Im letzten Spiel steht Gi-hun seinem Jugendfreund Cho Sang-woo, der Firmengelder veruntreut hat, gegenüber. Im sogenannten Tintenfischspiel fügen sich beide gegenseitig schwere Verletzungen zu; am Ende tötet sich Sang-woo selbst und Gi-hun wird, wieder unter Narkose, in die Heimat gebracht, mit ihm eine Kreditkarte mit dem Preisgeld in Höhe von 45,6 Milliarden 
Won (entspricht ca. 33 Mio. Euro, Stand 2021).

 

Sicher ist in jedem Fall, dass die oben kurz beschriebene Handlung der Serie für Grundschülerinnen und Grundschüler in keinem Fall geeignet ist.

Bitte achten Sie als Erziehungsverantwortliche darauf, dass Ihre Kinder nicht die Gelegenheit erhalten, solche gewalt-verherrlichenden Serien zu schauen. Für manche Kinder sind die brutalen Szenen sicher Stoff für Alpträume und auf schulische Leistungen kann sich der Konsum nicht altersgerechter Medieninhalte oft negativ auswirken.

Klicksafe.de empfiehlt:

Wenn Ihre Kinder von bestimmten Serien oder Medieninhalten oder Spielen fasziniert sind, reicht ein reines Verbot in der Regel nicht aus. Diese dann heimlich zu konsumieren erhöht eher den Reiz.

Sprechen Sie mit Ihren Kindern über die Inhalte, z.B. von Squid Game, lassen Sie sich erklären, was genau an dem Inhalt so "toll" ist. Dabei sollten Sie ruhig und überzeugend Ihre Sorgen und Bedenken. Wichtig dabei: Eine gute Gesprächsbasis/-Atmosphäre. Manche Kinder, die sich aus Gruppenzwang mit solchen gewaltvollen Inhalten beschäftigen, sind häufig fro, wenn Eltern einschreiten und das Serienschauen oder Spielen verbieten.

Sollten Ihre Kinder Squid Game - Spiele auf dem Schulhof nachspielen, können wir das nur schwer unterbinden.

Reden Sie bitte mit Ihren Kindern, dann die körperliche Gewalt bzw. Bestrafungen wegzulassen.

Weitere Informationen bei klicksafe.de oder bei jugendschutz.net

 

 

Bisher habe ich nur auf Negative Aspekte und Gefahren im Internet hingewiesen. Hier einmal aus der anderen Perspektive: Gute Internetseiten und Apps für Kinder aus dem Clicksave Newsletter für August 2021:

Gute Internetseiten und Apps für Kinder

Für Kinder im Grundschulalter genügt ein überschaubares Angebot an Webseiten, Apps und guten Onlinespielen, die immer wieder angesteuert werden können. Wählen Sie dabei in erster Linie werbefreie Angebote aus oder wenigstens solche, auf denen Werbung eindeutig gekennzeichnet ist. Das ist zwar schwierig, aber wichtig, da Kinder Werbung und redaktionellen Inhalt noch nicht unterscheiden können. Bei jüngeren Kindern sollten die Angebote zudem übersichtlich und nicht zu textlastig sein. Die folgenden Punkte helfen dabei, eine App oder eine Internetseite in dieser Hinsicht zu überprüfen.

Eine kindgerechte App oder Website …

  • ...ist gewaltfrei und stellt ausschließlich Inhalte dar, die für das Alter angemessen sind.
  • ...ist einfach aufgebaut, leicht zu bedienen, benutzt eine kindgerechte Ansprache und verzichtet auf zu viel Text.
  • ...regt die Fantasie und die Neugier Ihres Kindes an.
  • ...verzichtet auf Werbung und Verlinkungen zu Sozialen Netzwerken, Werbeseiten, App-Stores oder anderen für Kinder nicht geeigneten Angeboten.
  • ...bietet keine Möglichkeit, kostenpflichtige Erweiterungen zu kaufen (z. B. von besonderen Spielgegenständen, die direkt aus der App heraus gekauft werden können, sogenannte In-App-Käufe).
  • ...lässt sich am besten auch ohne Internetanbindung nutzen.
  • ...fragt keine persönlichen Daten ab oder fordert übertriebene Berechtigungen ein.

Gute Apps für Kinder

klick-tipps.net: Hier werden monatlich neue, empfehlenswerte Apps für Kinder vorgestellt

Stiftung Lesen - App Empfehlungen Screencasts: In den App-Rezensionen der Stiftung Lesen können Sie Geschichten-Apps in Ausschnitten kennenlernen und erfahren, wie sie diese in Schule, Elternhaus und Freizeit zum gemeinsamen Lesen einsetzen können.

www.stiftung-medienpaedagogik-bayern.de: In der Broschüre „Apps sicher nutzen – Mobile Geräte in Kinderhand“ der Stiftung Medienpädagogik Bayern gibt es hilfreiche Tipps und einen App-Check zur Bewertung von Kinder-Apps.

DJI - Apps für Kinder: Die Datenbank "Apps für Kinder" bietet einen umfassenden Überblick über das App-Angebot für Kinder.

Im klicksafe-Pädagogenbereich findet sich eine Übersicht zu Apps für die Schule. Die Apps sind nach Fächern sortiert. Weiterhin werden die Funktionen und Einsatzmöglichkeiten im Unterricht beschrieben.

Gute Internetseiten für Kinder

www.internet-abc.de: Wissen, wie's geht! – Das Internet-ABC ist ein spielerisches und sicheres Angebot für den Einstieg ins Internet. Die werbefreie Plattform richtet sich mit Erklärungen, Tipps und Tricks an Kinder von fünf bis zwölf Jahren, Eltern und Pädagogen. Hinter dem Projekt steht der gemeinnützige Verein Internet-ABC, dem alle Landesmedienanstalten Deutschlands angehören. Im November 2015 ist das Internet-ABC in vollständig überarbeiteter Form erschienen.

www.internet-abc.de/eltern/familie-medien/surfschein: Beim Internet-ABC kann Ihr Kind auch gemeinsam mit Ihnen einen Surfschein machen, also einen „Führerschein für das Internet“.

www.klick-tipps.net: Hier wird eine Fülle von pädagogisch wertvollen Internetangeboten vorgestellt. Eltern können sich hier einen guten Überblick verschaffen. Bei jedem Angebot steht auch eine Altersempfehlung.

www.klicksafe.de/fuer-kinder: Der Kinderbereich von klicksafe mit Links zu guten Webangeboten.

www.blinde-kuh.de: Die Blinde Kuh ist die erste deutschsprachige Suchmaschine für Kinder. Die Kindersuchmaschine bietet Kindern einen gelungenen Einstieg ins Internet. Das mehrfach ausgezeichnete Portal wird vom Bundesfamilienministerium unterstützt.

www.fragfinn.de: Die Kindersuchmaschine fragFINN bietet einen geschützten Surfraum, der speziell für Kinder geschaffen wurde und in dem sie sich frei im Internet bewegen können, ohne auf für sie ungeeignete Inhalte zu stoßen. Der Surfraum basiert auf einer sogenannten Whitelist. Dies ist eine thematisch und zahlenmäßig umfangreiche Liste an kindgeeigneten und von Medienpädagogen redaktionell geprüften Internetseiten.

www.meine-startseite.de: Mit dem Angebot „Meine Startseite“ können Eltern gemeinsam mit Ihrem Kind eine ganz persönliche Startseite gestalten. Begleit-Infos zum Angebot für Eltern gibt es unter www.surfen-ohne-risiko.net/meine-startseite-info. Meine Startseite kann auch als App auf Smartphones mit den Betriebssystemen Android und iOS installiert werden (siehe https://www.klick-tipps.net/erwachsene/kinderapps/kinderappsweihnachten-2013/meine-startseite-app/).

www.kindersache.de: Kindersache ist ein Angebot des Deutschen Kinderhilfswerkes e. V. extra für Kinder. Hier finden alle Kinder ihrem Alter entsprechende Informationen und außerdem verschiedene Browserspiele.

www.hanisauland.de: Die Internetseite bietet Kindern im Alter zwischen 8 und 14 Jahren einfache und verständliche Zugänge zum Thema Politik, aber auch darüber hinausgehende Informationen, Tipps, Unterhaltung und aktive Mitmachangebote an. HanisauLand ist ein Onlineangebot der Bundeszentrale

www.wdrmaus.de: Das Internetangebot zur „Sendung mit der Maus“. Die Jüngeren finden passende Inhalte auf der Seite mit dem Elefanten: www.wdrmaus.de/elefantenseite.

www.kikaninchen.de: Die Website zum Vorschulprogramm des KIKA lädt die Kleinsten gemeinsam mit ihren Eltern dazu ein, erste spielerische Erfahrungen mit dem Internet zu machen.

www.kika.de: Die Internetseite des Kinderkanals von ARD und ZDF.

 

 

Übermäßiger Medienkonsum

 

In Zeiten von Corona und den damit zusammenhängenden Kontaktbeschränkungen ist es durchaus verständlich, wenn Kinder sich auch mit Inhalten aus dem Internet beschäftigen und sich so die Zeit vertreiben. Diese Tatsache birgt allerdings die Gefahr des übermäßigen Medienkonsums.

Eine neue Studie der DAK-Gesundheit belegt, dass sich der Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen durch die Auswirkungen der Corona - Beschränkungen um beinahe 75 % erhöht hat.

Diese Anzeichen sprechen für einen übermäßigen, und damit ungesunden Umgang mit digitalen Medien:

 

1. Zu viel, zu lange zu intensiv

2. Verminderte Leistunbgsfähigkeit

3. Familienleben wird beeinträchtigt

4. Freundschaften werden vernachlässigt

5. Hobbies treten in den Hintergrund

6. Es kann zu psychischen Auffälligkeiten oder+

7. Schlafstörungen kommen

 

Wenn Sie den Eindruck haben, der Umgang mit Medien, Smartphone, Tablet oder Spielekonsole problematisch ist, empfehle ich Ihnen die Seite der DAK

https://www.dak.de/dak/meine-familie/mediensucht-bei-kindern-2295590.html#/

Am besten, Sie kopieren sich den Link in Ihren Browser!

 

Hier finden Sie auch die oben genannte Studie der DAK - Gesundheit als PDF zum Download.